Dr. Christoph Löhr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Anmeldung und Abschluss des Vertrags

1.1. Mit seiner schriftlichen, telefonischen oder elektronischen Reiseanmeldung bucht der Kunde (Auftraggeber) bei Dr. Christoph Löhr (Auftragnehmer) verbindlich die ausgewählte Leistung und akzeptiert ausdrücklich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung des Auftragnehmers zustande, die keiner bestimmten Form bedarf. Im Regelfall wird dem Auftraggeber eine schriftliche Bestätigung übermittelt. Bei verbindlichen kurzfristigen telefonischen oder elektronischen Buchungen ist die Rechtswirksamkeit des Vertrages unabhängig vom Zugang der schriftlichen Ausfertigung der Buchungsbestätigung und einer etwa vereinbarten Vorauszahlung gegeben.

1.2. Erfolgt die Buchung durch einen als "Gruppenauftraggeber" bezeichneten Dritten, also eine Institution oder ein Unternehmen (Privatgruppe, Volkshochschule, Schulklasse, Verein, Busunternehmen, Reiseveranstalter, Incentive- oder Event-Agentur, Reisebüro), so ist dieser als alleiniger Auftraggeber Vertragspartner von Dr. Christoph Löhr. Den Gruppenauftraggeber trifft in diesem Fall die volle Zahlungspflicht bezüglich des vereinbarten Honorars oder eventueller Rücktrittskosten. Ist ausdrücklich vereinbart, dass der Gruppenauftraggeber die Buchung als rechtsgeschäftlicher Vertreter der späteren Teilnehmer vornimmt, so hat er für sämtliche Verpflichtungen der späteren Teilnehmer unmittelbar persönlich einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

 

2. Leistungen

2.1. Art und Umfang der vertraglichen Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung in der Auftragsbestätigung. Änderungen bzw. Nebenabreden bedürfen in jedem Falle der Schriftform. Die Leistung des Auftragnehmers besteht ausschließlich aus den Führungen der Kunden vor Ort und ihrer Betreuung. Insbesondere Buchungen der Anreise und der Unterkunft sind vom Kunden selbst vorzunehmen, wobei der Auftragnehmer dabei gerne behilflich ist.

2.2. Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich vor, eine Änderung der Angaben zu erklären, wenn es unumgängliche Gründe erforderlich machen. Der Auftraggeber wird hierüber unverzüglich schriftlich informiert.

 

3. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Auftraggeber einzelne Leistungen nach Antritt der Reise infolge vorzeitiger Rückreise oder aus anderen Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat, nicht oder nicht in vollem Umfange wahr, so hat er keinen Anspruch auf Erstattung bzw. Ermäßigung des vereinbarten Preises.

 

4. Rücktritt durch den Auftragnehmer

Der Auftragnehmer hat das Recht, die Führungen wegen nicht Erreichens der jeweils angegebenen Mindestteilnehmerzahl bis 40 Tage vor Beginn abzusagen. Wird die Vertragserfüllung aufgrund höherer Gewalt gefährdet, beeinträchtigt oder unmöglich, kann der Auftragnehmer von der vereinbarten Leistung zurücktreten oder diese ersatzlos abbrechen. Eine Entschädigung des Auftraggebers wird hier ausdrücklich ausgeschlossen. Im Falle eines zwingenden Verhinderungsgrundes (insbesondere wegen Krankheit), wird der Auftragnehmer versuchen, einen geeigneten und qualifizierten Gästeführer als Ersatz zu stellen.

 

5. Rücktritt durch den Kunden / Auftraggeber

5.1. Eine Stornierung des Auftrags muss schriftlich erfolgen. Sie wird wirksam mit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer. Die Stornierung ist bis 40 Tage vor Leistungsbeginn kostenlos möglich. Der Auftragnehmer behält sich hierbei vor, die vereinbarten und bereits erbrachten Leistungen dem Auftraggeber in Rechnung zu stellen.

5.2. Erfolgt eine Stornierung nach dem 40. Tag und vor dem 14. Tag vor Leistungserbringung wird dem Auftraggeber über vereinbarte und bereits erbrachte Leistungen hinaus 50% des vereinbarten Honorars berechnet.

5.3. Ab dem 14. Tag vor Leistungsbeginn wird neben den vereinbarten und bereits erbrachten Leistungen die volle Höhe des vereinbarten Honorars dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

5.4. Bleibt der Auftraggeber der gebuchten Leistung fern oder nimmt sie aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat, nicht wahr, wird dies wie ein Rücktritt ab dem 14. Tag vor Leistungsbeginn angesehen und dem Auftraggeber die unter 5.3. genannten Kosten in Rechnung gestellt.

 

6. Übertragung von Ansprüchen an Dritte

Das Recht des Auftraggebers, ihm aus dem Vertrag zustehende Ansprüche an Dritte abzugeben, ist nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Auftragnehmer möglich und erst nach der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer gültig.

 

7. Bezahlung

7.1. Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, erfolgt die Bezahlung am Leistungstage direkt beim Leistungsträger in bar gegen Quittung.

7.2. Anfallende Eintrittsgelder, Fahrtkosten usw. sind vom Auftraggeber selbst zu tragen, so weit im bestätigten Leistungsumfang nichts anderes schriftlich vereinbart ist.

7.3. Werden während der Leistungserbringung Zusatzleistungen mit dem Auftragnehmer ausgehandelt, sind diese sofort in bar zu bezahlen.

7.4. Bei Führungen hat der Auftraggeber ein Anrecht auf die volle Leistung bei verspätetem Eintreffen bis 30 Minuten nach dem vereinbarten Termin, soweit es die natürlichen Gegebenheiten bzw. Öffnungszeiten öffentlicher Gebäude, Museen usw. zulassen. Der Auftragnehmer ist nach Möglichkeit über die Verspätung, so bald absehbar, zu informieren.

7.5. Kürzt infolge seiner Verspätung der Auftraggeber den zeitlichen Umfang der gebuchten Leistung, ist dennoch der in der Bestätigung vereinbarte Preis zu entrichten.

 

8. Mitwirkungspflicht

Der Auftraggeber ist verpflichtet, an der Erfüllung des vereinbarten Vertrags mitzuwirken und evtl. Schäden bzw. Störungen zu vermeiden. Evtl. mögliche Beanstandungen sind unverzüglich dem Leistungsträger anzuzeigen. Ansprüche wegen Nichterbringung oder nicht vereinbarungsgemäßer Erbringung von Leistungen müssen innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Leistung schriftlich beim Auftragnehmer geltend gemacht werden. Ansprüche des Auftraggebers verjähren nach 3 Monaten, beginnend mit dem Ende der vereinbarten Leistung.

 

9. Haftung

9.1. Der Auftragnehmer haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes für die gewissenhafte Vorbereitung und Durchführung der schriftlich vereinbarten Leistung. Die Haftung ist begrenzt auf maximal die Höhe des vereinbarten Führungshonorars.

9.2. Die Teilnahme an den angebotenen Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Inhalte sind sorgfältig erwogen und geprüft. Der Auftragnehmer haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nur für solche Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln des Auftragnehmers beruhen.

9.3. Der Auftragnehmer lehnt jede Haftung für Schäden ab, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln des Auftraggebers entstehen.

 

10. Versicherungen

Die vereinbarten vertraglichen Leistungen enthalten keine Versicherungen. Dem Gast bzw. Auftraggeber wird daher der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung ausdrücklich empfohlen.


11. Schlussbestimmungen

11.1. Es findet auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

11.2. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrags zur Folge.

11.3. Als Gerichtsstand wird Berlin vereinbart.



Stand: 01.04.2012